Prishtina

Freitag, 4. November 2016

Donnerstag, 3. November

Wieder ruft Kaçanik. Heute haben wir einen Ersatzfahrer, da die CDBE (Capacity Developmen for the Basic Education) der GIZ ein Seminar hat, an dem alle Mitarbeiter teilnehmen. Morgens treffe ich noch James Macbeth, den Landesdirektor der GIZ hier im Kosovo. Wir stellen uns kurz vor und er lädt mich ein, ihn am Nachmittag in seinem Büro zu beesuchen.

Die Schule ist nicht in Kaçanic selbst, sondern wieder mal auf dem Land im Dorf Elizaj. Interessanterweise heißt die Straße, an der sie Schule liegt, wie die Schule: Nazmi Osmani. Aber auch der Schuldirektor hat den gleichen Nachnamen: Osmani. Obwohl die Schule nicht so groß wirkt hat sie doch 12 Klassen, das heißt, dass drei Schuljahre zweizügig fahren.



Zuerst in Klasse 9. Hier wird mit Gruppenarbeit begonnen: was wisst ihr über das Dreieck? Die Ergebnisse werden schriftlich und mündlich präsentiert und zusammen getragen. Der Lehrer macht viel Methodenwechsel zwischen Gruppenarbeit, Individualarbeit und präsentieren an der Tafel.









Anschließend findet das Meeting mit den Lehrern statt. Heute sind 13 Lehrer anwesend und der Direktor.Wir diskutieren verschiedene Methoden, die den Mathematikunterricht unterstützen können.
Darunter auch meine Plastikfolie als Ersatz für eine Pinnwand. Auch diesmal wird sie begeistert aufgenommen. Am Ende mache ich sie der Schule zum Geschenk.

Nach dem Meeting fahren wir wieder zu der Bauarbeitergaststätte zum Essen. Sie ist nicht weit von der Schule weg. Heute sind wir spät dran und das Hähnchen ist schon ein wenig kalt und trocken.

Nachmittags dann nochmals zwei classroom observations in Klasse 4 und Klasse 5. Der Unterricht ist in beiden Klassen gut und die Schüler werden mit einbezogen. Es ist auch so, dass die Schüler unbedingt an der Tafel rechnen wollen.

Wieder in Prishtina besuche ich James Macbeth. Wir unterhalten uns über meine Arbeit im CDBE - Programm und die Probleme im Kosovo. Dabei stellt sich heraus, dass er auch Verbindungen zu meinem ehemaligen Arbeitgeber IB hat: der Geschäftsführer des Verbundes Behindertenhilfe Hessen, Michael Thiele, besuchte James Mecbeth. James möchte gerne die Lage der Menschen mit Downsyndrom im Kosovo verbessern.

Abends treffen sich dann noch die Mitarbeiter der GIZ in einer Gasstätte, um den Tag ausklingen zu lassen.

Mittwoch, 2. November 2016

An der Schule Jusuf Gervalla

Viele der Schulen im Kosovo tragen die Namen von Nationalhelden. So auch diese Schule. Ab und zu schaue ich im Internet, wer diese Leute waren. Bei Jusuf Gervalla handelt es sich um einen Schriftsteller und Musiker, der in Deutschland lebte und zwar in Untergruppenbach bei Heilbronn. Laut Spiegel vom 25.01.1982 wurde er kurz vorher zusammen mit seinem Bruder und einem Freund auf offener Straße erschossen. (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14338796.html).

Hier waren heute fünf Classroom Observations angesagt. Der Lehrer ist der einzige Mathelehrer für die Klassen 6 - 9 an dieser Schule und so besuchten wir in zwei Unterrichtsstunden der Klasse 8. Er behandelte auch zwei unterschiedliche Themen: in der ersten Stunde Halbieren von Strecken und Seitenhalbierende im Dreieck, in der zweiten Stunde quadratische Gleichungen und Gleichungen mit x unter der Wurzel - ein ziemlich anspruchsvolles Thema. In beiden Stunden wurde von den Schülern intensiv gearbeitet

Da wir nicht nochmal beim gleichen Lehrer in der Klasse sein wollten, bot uns der Direktor an, dies an der Parallelschule zu machen. Also fuhren wir in ein Dorf in der Nähe zu einer Zwergschule sozusagen mitten im Grünen. Vor den Fenstern der Klassenzimmer weideten die Kühe und es war sehr idyllisch. Die - natürlich einzige - Mathelehrerin hatte eine siebte Klasse und behandelte die Winkelsumme im Dreieck. Auch hier waren die Schüler voll dabei.

Als wir gehen wollten, musste ich noch ein Abschiedsbild mit vielen Schülern der Schule machen.

Nachmittags waren wir dann zu Besuch in der ersten Klasse. Überraschend war, dass ein älterer Lehrer den Unterricht erteilte. Mit Knete bildeten die Schüler offene und geschlossenen Formen als Vorstufe zum Zahlenschreiben.













Zum Schluss unseres Schulbesuchs ging es noch in eine fünfte Klasse. Das gleiche Thema wie in der Schule Emin Duraku war hier auf dem Stundenplan: Posita reziproke e pikën, drejtëzë dhe nafshit, zu deutsch: die gegenseitige Lage von Punkten, Geraden und Ebenen.

Dienstag, 1. November 2016

Abends in Prishtina

Markt auf dem Zahir Pajazi Platz
Wieder in Prishtina ging's nach einem kurzen Besuch bei der GIZ erstmal nach Hause. Am Sheshi (Platz - ein bisschen albanisch muss sein) Zahir Pajazi war heute am Rand ein Markt. Es wurden Bioprodukte aus dem Kosovo angeboten.

Nachdem ich etliches in meinen Blog geschrieben hatte ging ich ins Tirona. Dort hatte ich mich mit Fritz und Dagmar verabredet - wir wollten heute Abend in ein Klassikkonzert in der Stadthalle gehen. Das Tirona war gerammelt voll und ich war froh, den letzten Tisch zu ergattern.
Konzert
Der Kellner kannte mich und ich bestellt einen sallatë greke - einen griechischen Salat: Tomaten, Gurke, Paprika, Oliven und Schafskäse. Später kamen dann Fritz und Dagmar. Ihr Essen dauerte ein wenig länger, so dass wir im Saal nur noch Stehplätze bekamen. Das tat dem guten Konzert aber keinen Abbruch - es war toll und es waren jede Menge junge Leute anwesend. Bei einem Klassikkonzert nicht unbedingt selbstverständlich.

Dienstag, 01.11.2016 - Idriz Seferi

In dieser Schule führten wir im Frühjahr ein Joint Meeting durch. Damals kam mir die Schule ein wenig verwahrlost vor, was diesmal nicht der Fall war, Wir fragten nach, ob denn renoviert georden ist. Die Lehrer verneinten das.

Erst ging es in eine 6. Klasse mit 33 Schülern. Das war die stärkste Klasse bisher. Deshalb war es im Klassenzimmer mit 6 Gruppentischen auch ziemlich eng. Das tat der Qualität des Unterrichts aber keinen Abbruch. Die Lehrerin war sehr gut vorbereitet mit vielen Arbeitsblätter zum Thema Grundrechnungsarten mit natürlichen Zahlen. Sie wechselte auch Gruppenarbeit mit individueller Arbeit ab und lies die Schüler Aufgaben an der Tafel rechnen.


Anders in der darauffolgenden Klasse 9. Thema war Konstruktionen von Lot, Winkelhalbierender sowie 30°- und 60°-Winkel. Nach einer - leider unvollständig richtigen - Vorführung durch die Lehrerin sollten dies die Schüler nachmachen. Doch wenige Schüler hatten das entsprechende Werkzeug, nämlich Zirkel und Lineal, dabei. So arbeitete die Lehrerin mit einer Schülerin an der Tafel, vom Rest passte die Hälfte nicht auf. Auch weitere Konstruktionen waren schlicht falsch.

Da war die Klasse 5, die als nächstes mit unserem Besuch beglückt wurde, ein richtiges Highlight. Individuelles Arbeiten wechselte mit Gruppenarbeit ab, die Schüler präsentierten ihre Aufgaben, alle arbeiteten mit und für gute Ergebnisse bekam die entsprechende Gruppe ein Smilie an die Tafel gemalt. Aber nicht nach Maßgabe der Lehrerin sondern Ergebnis und Darstellung wurden von der Klasse diskutiert und bewertet.

Montag, 31.10.2015

In der ganzen Schule sind die Flure bemalt
Heute geht es ins Zentrum von Kaszanik an die Schule Emin Duraku. Diese hatte ich auch schon im Frühjahr besucht und ich glaube, dass es die größte in Kaszanik ist. Seit einiger Zeit sind die Oberklasse in ein neues Schulgebäude ausgelagert und ich werde sie am Freitag besuchen.

Da wir noch Sokol (ein kosovarischer Mitarbeiter der GIZ) mitnehmen mussten und der übliche Verkehr herrschte, waren wir natürlich zu spät für die zweite Stunde dran. Also nur drei Classroom Observations an diesem Vormittag.

Um 09:20 Uhr Besuch in einer dritten Klasse, das Thema war Parallelen. Dies hatten die Schüler in der zweiten Stunde schon begonnen und führten es jetzt in der dritten Stund fort.





Auch im Kosovo wird Halloween gefeiert

Um 10:25 Uhr ging es gleich weiter: Klasse 4. Hier wurde die Subtraktion im Zahlenraum bis 10000 behandelt. Fünf Schüler bekommen A4-Blätter mit drei Zahlen sowie Minus- und Gleichheitszeichen, die sie zusammen in die richtige Reihenfolge bringen müssen. Anschließend werden Übungsaufgaben an die Tafel geschrieben, die in den einzelnen Gruppen gelöst werden. Anschließend wird nach dem Zufallsprinzip ein Schüler je Gruppe ausgewählt, der das Ergebnis präsentiert. Das Zufallsprinzip ist einfach: jeder Schüler legt einen eigenen Stift in die Mitte und der Lehrer nimmt einen weg. Dieser Schüler präsentiert und der Stift wird aus der Menge der Stifte genommen.

Klasse 5. Der Unterrichtsstoff wird anspruchsvoller: die Lage von Geraden gegenüber einer Fläche. Erst wird die Lage von zwei Geraden zueinander wiederholt.
Anschließend zeigt sie den Schülern die drei Möglichkeiten, wie eine Gerade gegenüber einer Fläche liegen kann. Dieses wird dann zeichnerisch dargestellt und von den Schülern wiederholt.


Iskender Kebab auf kosovarisch
Da ich zu Hause an meiner Ausarbeitung zu den Methoden am Mathematikunterricht arbeitete, war ich nur zum Essen bei mir um die Ecke in einem türkischen Restaurant. Ich wählte Iskender Kebab. Ich stellt fest, dass ich dieses Gericht in Karlsruhe schon besser serviert bekommen habe. Auf der Straße waren viele verkleidete Kinder und Jugendliche unterwegs, so dass ich anschließend wieder nach Hause ging. Ich glaube, dass dies richtig war, da ich am nächsten Morgen auf dem Weg zur GIZ-Zentrale die Überreste vieler zerdepperter Eier auf der Straße sah.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Ausflug nach Carralevë

Unterhalb von "PROHOME" gehts ins Treppenhaus
zu meiner Wohnung
Heute Morgen 8 Uhr 30: Sinan fragt, ob ich Lust hätte, mit ihn in sein Dorf zu kommen. Natürlich hatte ich Lust und so verabredeten wir uns für 9 Uhr. Da die Uhr wieder auf Winterzeit umgestellt wurde, war es eigentlich 10 Uhr und ich damit schon eine Zeit wach. Das Wetter war nicht ganz so schön wie am Samstag aber das konnte sich noch ändern.

Also stand ich kurz vor 9 auf der Straße und er kam schon kurze Zeit später. Sein Bruder war auch mit von der Partie.




Wir machten noch einen Stop am sogenannten "Großen Bazar", bei dem vor allen Dingen Autos an- und verkauft werden und dazu noch Autoersatzteile und allerlei technisches Gerät. Es waren eigentlich nur Männer zu sehen und bei einigen Gruppen sah es so aus, als würde der Vater mit seinen Kindern einen Vormittagsausflug machen. Die Mutter konnte dann in Ruhe zu Hause kochen.
Hier einige Eindrücke






Sinan erstand eine Abschleppstange und nach kurzem Handel wurde er sich mit dem Verkäufer über den Preis einig.

Das Hoftor im traditionellen Stil
Dann ging es weiter in das Dorf Carralevë. Hier stammt seine Mutter her und hier haben seine Eltern ein Haus gebaut, nachdem sie wieder aus Deutschland zurückgekehrt waren. Seine Eltern lebten mit den Kindern einige Jahre in Deutschland und so sprechen auch seine Eltern und Geschwister deutsch. Seine Schwester hat auch Germanistik studiert und unterrichtet jetzt Deutsch an einer Schule.



Das Haus hat sein Vater selbst gebaut und es ist noch nicht ganz fertig.









Blick auf das Haus und über das Tal
Auf dem Grundstück haben sie Walnussbäume und Haselnusssträucher angepflanzt, die ihnen in wenigen Jahren ein Einkommen sichern sollen. Nächstes Jahr möchte sein Vater auch Bienen züchten, so dass sie aus den umliegenden Wiesen und Wäldern Honig bekommen können.





v.l. Sinan, ich, Vater, Bruder, Mutter und Schwester von Sinan
Ich wurde natürlich zum Mittagessen eingeladen. Sinans Mutter hatte ein traditionelles Gericht gekocht: Suppe aus weißen Bohnen, eingelegtes Gemüse, Brot und Pide. Die Pide war mit gekochtem Weißkraut und Frischkäse gefüllt. Alles schmeckte sehr gut.
Nach dem Essen gab es noch - ebenfalls traditionell - Tee so wie er auch in der Türkei getrunken wird. Sinans Mutter meinte es gut mit mir und gab mir Kürbis mit, den sie extra gekocht hatte.
Kurze Zeit später verabschiedeten wir uns, da sein Vater sehr müde vom Holzhacken war.


In Prishtina fragte ich bei der Kirche Nënë Terezë, ob ich auf den Turm könne. Leider erst um 17 Uhr und da ist es jetzt wegen der Winterzeit schon dunkel.

So ging ich in die Fußgängerzone um dort unsere Tradition fortzusetzen und einen Espresso zu trinken. Dabei wollte ich auch die letzten Sonnenstrahlen ausnutzen.

Später am Abend gab's dann noch Kürbis bei mir: nur in der Pfanne mit Butter warm gemacht und dazu den kosovarischen Fetakäse. Es schmeckte herrlich.


Samstag, 29. Oktober 2016

Es ist Samstag und ich habe frei!

Eigentlich wollte ich mit Sinan heute Vormittag im Gërmia Park wandern gehen doch er hatte erst am Nachmittag Zeit. So musste ich mich heute nicht so beeilen wie sonst. Dank Webradio kann ich hier auch SWR 1 hören und bekomme mit, was so zu Hause abgeht.
Strahlender Sonnenschein weckte mich heute Morgen, weil der Rollladen nicht ganz schließt. Kein Nebel also weit und breit in Sicht. So beschloss ich, heute Vormittag in den alten Bazar zu gehen.
Der Bulevardi Nënë Tereza war - wie üblich - schon belebt. Sehen und gesehen werden ist hier die Devise. Es war schön. Die Sonne schien auf die Westseite der Fußgängerzone, die Gebrauchtbuchhändler sortierten ihre Bücher, die Kastanienenbrater schürten ihr Feuer und nur die Zigarettenhändler hatten schon ihre Waren ausgestellt. Später würden sich am oberen Ende (oder unteren - je nach dem wie du es siehst) noch die Mobile- und Smartphonehändler hinzugesellen.
Die meisten Cafes befinden sich auf der Ostseite der Straße, so dass sie am Morgen noch im Schatten liegen und nicht zum Verweilen einladen.
 Mein Weg führte mich zum alten Bazar. Den hatte ich zwar im Frühjahr schon besucht, er ist es aber immer wert, angesehen zu werden. Leider war er noch geschlossen und nur der Markt drum herum fand statt. Hier gab es Unmengen von gelben Paprika, Tomaten, Kartoffeln Äpfeln und weiterem Obst und Gemüse. Dazu gesellten sich die Zigarettenhändler und andere, die alles Mögliche anboten.
So findet man hier T-Shirts aller möglichen Fußballvereine, Toaster und Messer. Aber auch Gürtel und Geldbörsen warten auf Käufer.
In der Nähe haben sich Geschäfte angesiedelt, die Haushaltswaren und Installationsmaterial anbieten. Da die Pfanne in meiner Wohnung alles andere als brauchbar war und mein Spiegelei am Morgen, kaufte ich eine neue.
Auch 8 m² Plastikfolie erstand ich in der Nähe. Hier gibt es auch Spengler, die Eimer, Rohre und sogar ganze Öfen aus Blech herstellen. Hier werde ich versuchen, Schälchen für meine afrikanischen Püppchen zu bekommen.

Gegen Mittag machte ich mich mit meinen Einkäufen wieder auf den Heimweg und beschloss, unterwegs noch etwas zu essen.
Meine Wahl fiel auf ein Restaurant in der Nähe des Boulevards Nene Tereza gegenüber der der EULEX. Die EULEX wurde von der EU eingerichtet und soll beim Aufbau des Rechtswesens im Kosovo unterstützen. Vor einem Jahr ungefähr sind allerdings Angestellte dieser Organisation wegen Korruption aufgefallen. Das aber nur nebenbei. Das Restaurant bot Hamburger, Pizza, Pide und andere ähnliche Gerichte an. Ich entschied mich für eine Pide Pule (Hähnchen) und wurde nicht enttäuscht. Vor allen Dingen der Teig der Pide war sehr locker und  blättrig.


Um zwei Uhr holte mich dann Sinan zu unserem
Im Gërmia Park
Wandernachmittag im Gërmia Park ab. Der Park liegt außerhalb der Stadt und die Berge sind dort bis zu 1050 Meter hoch. Jetzt präsentierte er sich mit herbstlichem Farbspiel. Ich kam mir vor, wie in der Pfalz. Laut Sinan soll es etwa 17 km Wanderwege geben. Die haben wir aber nicht abgelaufen.Viele Brunnen gibt es unterwegs, im unteren Teil gibt es ein großes Freibad und unterwegs Spielplätze. Weiter oben auch ein Naherholungszentrum für Schüler mit kleinen Holzhäusern ähnlich wie in Bährenthal. Unterwegs trafen wir auch auf Reste des Kosovokrieges: eine zerbombte serbische Polizeistation. Sinan erzählte mir, dass es kurz nach dem Krieg gefährlich war, in dieser Gegend zu wandern, da es überall noch mingen gab.
Blick von Sinans Terrasse
Nach unserer - zugegebenermaßen kleinen - Wanderung (ich glaube, Sinan traute mir nicht mehr zu) aßen wir noch in einer der Gasthäuser eine traditionelle albanische Joghurtsuppe.
Anschließend lud mich Sinan noch auf einen Kaffee zu sich nach Hause ein. Sinan betreibt einen kleinen Barbershop (Friseursalon für Männer) im Haus, das sein Vater nach dem Krieg gebaut hatte. In Sinans Wohnung habe ich mich gleich ein wenig verliebt, da es oben aus Backsteinen gebaut ist un man einen herrlichen Blick über die Häuser von Prishtina hat.