Prishtina

Samstag, 7. Mai 2016

Last Exit Prishtina

Noch einmal Altstadt und Bazar haben Bernd und ich uns heute Vormittag als Abschluss vorgenommen. Hier noch ein paar Eindrücke.
Cai, Makkiato oder Espresso gehen immer

Bazar und Markt

Obst und Gemüse in Hülle und Fülle - doch woher kommt es?

Nichts, was es nicht gibt!

Ein paar neue Nikees oder Adidas gefällig? Besser nicht!


Vielleicht ist auch eine Rolex für 5 Euro darunter
So ein Käse ...

... und noch mehr Käse


Eine neues Jacket ...

... oder Staubsaugermotor ... 
... oder Schuhe? Alles gebraucht!

Hier spielt die Musik - und vieles mehr

Grills und Töpfe - frischer geht's nicht, da sie in der Werkstatt dahinter gemacht werden

Viel Mode 

Moschee und Denkmal der Einigkeit der Völker Jugoslawiens

Altstadtrestaurant

Hier verbirgt sich eine Schreinerei

Und zum Abschluss noch eine Straßenszene

Freitag, 6. Mai 2016

Last Cry

Franz, Adelina, Qendrim, Sinan, Frieder, Mimosa und Bernd
Fast flossen Tränen, als wir und von unseren Dolmetschern und den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der GIZ verabschiedeten. Knapp vier Wochen arbeiteten wir zusammen und vor allen Dingen unser zwei Fahrer Bekam und Veton und unsere Dolmetscher Sinan (bei mir), Qendrim (bei Hannelore und am Schluss Franz), Adelina (bei Franz) und Mimosa (bei Bernd) waren gleichzeitig auch Assistenten für uns.

So lieferten uns die Fahrer immer rechtzeitig und gut an unsern jeweiligen Schulen ab und wussten auch immer gute und preiswerte Restaurants zum Mittagessen.

Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GIZ
Die Dolmetscher mussten nicht nur für uns übersetzen sondern führten auch die Gespräche mit den jeweiligen Schulleitern zu unseren Besuchen. Nicht immer wussten die Schulleiter Bescheid, dass wir kommen würden doch immer hat es mit den Unterrichtsbesuchen und Joint Meetings geklappt.


Ein großes Dankeschön an alle. 

Letzte Arbeitstage

Nach dem Debriefing am Dienstag, dem 3. Mai und dem Abschied von Hannelore ging es für Bernd, Franz und mich in die letzte Runde.

Die Sadulla Bresotvci Schule
Meine vorletzte Community war Gjilan, wo ich vormittags einen sehr guten Unterricht in der Sadulla Bresotvci Schule besuchte und am Nachmittag in der Musa Zaimi Schule das Joint Meeting hatte.







volle Konzentration beim Joint Meeting in Gjilan
Am Donnerstag schloss sich der Kreis und wir fuhren nach Kacanik. In dieser Community begannen meine Unterrichtsbesuche und Joint Meetings. Vormittags besuchte ich einen Unterricht einer 8. Klasse in der Kadri Zeka Schule und nachmittags war Joint Meeting in der Idriz Seferi Schule. In dieser Schule machte ich meinen ersten Unterrichtsbesuch.


Im Hintergrund die Plastikfolienpinnwnd
Seit 26.04. stellte ich bei allen Joint Meetings meine Plastikfolie als Pinnwandersatz mit großem Erfolg vor. Diese einfache und vor allen Dingen preiswerte Methode zu präsentieren wurden von den Lehrern begeistert aufgenommen.

Bratkartoffelverhältnis

Hannelore und Bernd vor dem Tirona
Ein ganz besonderes Verhältnis entwickelten Hannelore, Bern und ich in Prishtina zur Bratkartoffel.
Schon am 13. April nach dem ersten Jazzkonzert der Türkish Jazz Week gingen wir drei mit Dagmar und Fritz ins Restaurant Tirona (nein - nicht Tirana!) um noch ein Glas Wein zum Abschluss zu trinken. An diesem Abend gab's noch keine, aber Dagmar und Fritz legten uns die Bratkartoffeln ans Herz - oder besser in den Mund. Sie wären die besten in Prishtina und absolut lecker.

Fried Potatoes and Greek Salad
An einem der nächsten Abende probierten Hannelore, Bern und ich dies aus und wirklich: es sind sehr gute Bratkartoffeln. Daraus entwickelte sich im Laufe der nächsten drei Wochen ein inniges Verhältnis zu den Bratkartoffeln des Tirona und wir waren sehr oft abends dort, um Fried Potatoes und Greek Salad zu essen und dazu ein Glas Weißwein zu trinken.




An diesem Abend, dem 3. Mai, war das Abschiedsessen mit Hannelore und es gab auch noch Raki dazu.

Dienstag, 3. Mai 2016

Erster Abschied

Unsere Zeit hier im Kosovo geht dem Ende zu. Unsere Kollegin Hannelore wird Morgen früh nach Hause fliegen.


Und so war heute unser Debriefing in der GIZ-Zentrale.

Zum Abschied gab es von uns noch den Senior-Expert-Song


Samstag, 30. April 2016

Auf die Burg Novo Brdo


Blick über den Stausee
Über Gračanica, das ein bedeutendes serbisch-orthodoxes Kloster beherbergt ging es an diesem Morgen Richtung Gjilan.

Hinter Gračanica machten wir erst mal Rast, um einen Makkiato zu trinken.





Weiter ging es ins Gebirge in die kleine Gemeinde Novo Brdo. Hoch oben auf der Bergkuppe eines ehemaligen Vulkans thront die Burg Novo Brdo (auf deutsch: neuer Berg). Diese wurde um 1285 zum Schutze der in der Nähe befindlichen Gold- und Silberminen erbaut. Hier siedelten auch viele sächsische Bergarbeiter aus dem Erzgebirge an, die der serbische König Uroš IV.  ins Land holte. Zur Zeit wird die Burg restauriert und ist deshalb von einem Gerüst umgeben. Leider war es auch noch sehr nebelig, so dass wir die Aussicht nicht genießen konnten.




Nach der Burg ging es direkt ins 21. Jahrhundert. Ein Kosovare, der in der Schweiz lebt, hatte zuerst eine Pferderanch errichtet und jetzt zu einem riesigen Anwesen ausgebaut.





Bernd und Hannelore















Den vier Senior Experts geht es gut
Uns hat es nicht gefallen uns so fuhren wir weiter zu einem gemütlichen Restaurant oberhalb von Gjilan, wo wir sehr gut aßen.

Gjilan selbst hat nicht viel interessantes zu bieten und so ging es anschließend wieder heimwärts.




v.l. Vessel, Hannelore, Bekam, Franz, ich und Bernd

Freitag, 29. April 2016

Die dritte Woche geht zu Ende

Nun ist auch die dritte Woche mit Unterrichtsbesuchen und Joint Meetings zu Ende gegangen. In dieser Woche war das Programm etwas einfacher: nur noch eine Classroom Observation und ein Joint Meeting pro Tag stand auf dem Programm, so dass alles viel entspannter ablief. Am Montag hatte ich sogar frei und am Freitag hatten wir dann nur noch vormittags Programm.

Dienstag, 26.04.16, Prishtina

konzentrierte Gruppenarbeit

In der Hilmi Racovica Schule war ich bei einer 8. Klasse und nachmittags Joint Meeting mit 7 Lehrern in der Elena Gjika Schule. Ich stellte einen möglichen Einstieg in eine Schulstunde der 7. Klasse vor: Addition von Zahlen mit unterschiedlichen Vorzeichen. Es kam gut an. Anschließend bekamen die Lehrer noch vorgestellt, wie man mit einer Plastikfolie eine Pinnwand ersetzen kann.



Unterrichtsmaterial für die Lehrer

Mittwoch, 27.04.16, Fushe Kosova

Gleiches Programm in zwei Schulen dieser Gemeinde in der Nähe von Prishtina


Donnerstag, 28.04.16, Klina

Auch hier zwei Schulen mit dem gleichen Programm. Zur Mittagspause ging es wieder in das Brathähnchenrestaurant in der Nähe. Viel Knoblauch wird dazu gereicht, wir verzichteten aber lieber, da wir noch zu arbeiten hatten.
für alle im Klassenzimmer sichtbar


Freitag, 29.04.16, Prizren

An diesem Vormittag nur eine Schule auf einem Dorf in der Nähe. Das Kollegium ist sehr nett und wir bekommen Tee und trinken anschließend mit dem Mathematiklehrer eine Tasse Kaffee.



Hackfleisch satt!
Zum Mittagessen geht es in eine Qebabtore. In ihr gibt es - der Namen sagt es schon - vor allen Dingen gegrilltes Hackfleisch in vielen Variationen. Ich habe ein mit Käse gefülltes Hacksteak gegessen. Dazu Salat und Brot und eine leckere Soße aus Ayvar und Joghurt.